Schule und Religionsunterricht - Pfarrei und Wallfahrtsort Maria Oberdorf

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Schule und Religionsunterricht


Religionsunterricht an den Primarschulen Langendorf und Oberdorf


Mit dem Schuljahr 2012 / 2013 wurde ein neues Modell des Religionsunterrichtes an den Primarschulen Langendorf/Oberdorf umgesetzt: Das Zweisäulenmodell ist ein Konzept für die zukünftige religiöse Bildung der Kirchen im Kanton Solothurn während der obligatorischen Schulzeit. Es stellt das Recht des Kindes auf eine fundierte religiös-christliche Bildung in einer pluralen und in stetem Wandel begriffenen Gesellschaft sicher. „Religiöse Bildung trägt grundlegend zur Entfaltung, Orientierung und Stärkung des Menschen bei." (J. Kunstmann). Der gesellschaftliche Wandel stellt unsere Kirchen vor neue Herausforderungen. Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Kirche im Kanton Solothurn suchen darum einen zukunftsfähigen Weg, den  Religionsunterricht an der Schule auch auf längere Sicht zu gewährleisten.

 
 
 

WAS IST DIE ERSTE SÄULE?


Der von den Kirchen verantwortete Religionsunterricht an der Volksschule im Kanton Solothurn wird ökumenisch erteilt. Die in der Stundentafel vorgesehene Lektion pro Klasse wird von den Kirchen verantwortet und am Lernort Schule erteilt.

Welche Ziele verfolgt die erste Säule?

  • Schülerinnen und Schüler werden stufengerecht in ihrer religiösen Entwicklung begleitet, angeregt und gebildet.  

  • Sie werden mit christlichen Weltdeutungen und dem christlichen Gottes- und Menschenbild bekannt gemacht.  

  • Sie lernen die zentralen biblischen Geschichten des Alten und Neuen Testamentes kennen.

  • Sie -begegnen der christlichen Botschaft und ihrer Symbolwelt, lernen die christliche Tradition und Kultur kennen und deren Bedeutung für ihr Leben heute.

  • Sie werden angeregt und ermutigt, das Sinn- und Vertrauenspotential des Christentums für ihren Lebensentwurf zu entdecken.

  • Sie werden auf die Religions-, Werte- und Sinnpluralität in unserer Gesellschaft vorbereitet.


WAS IST DIE ZWEITE SÄULE?


Die konfessionelle Säule wird je von der römisch-katholischen, der reformierten und der christkatholischen Kirche am Lernort Pfarrei/Kirchgemeinde verantwortet. Zeitpunkt, Umfang und Form des Unterrichts der zweiten Säule ist je nach Konfession, Pfarrei oder Kirchgemeinde unterschiedlich.

Welche Ziele verfolgt die zweite Säule?

  • Bei aller konfessionellen Verschiedenheit können folgende gemeinsamen Ziele benannt werden:

  • Schülerinnen und Schüler machen die Erfahrung gelebter konfessioneller Glaubenspraxis und Spiritualität.

  • Sie erfahren christliche Gemeinschaft und begegnen Menschen mit einem christlichen Lebensentwurf.

  • Sie werden stufengerecht in die Sakramente, das konfessionelle Brauchtum und die konfessionellen Feiern eingeführt und eingeladen, am Leben der christlichen Gemeinde teilzunehmen.

  • Das Erleben und Verstehen der eigenen Konfession fördert die eigenen Identität und die Sensibilität für andere Konfessionen und Religionen.



Der Unterricht der konfessionellen Säule an einem Nachmittag pro Quartal findet zur normalen Schulzeit aber in der Regel ausserhalb der Schule statt (Kirchliches Zentrum / Pfarrei).


Pfarrer  Agnell Rickenmann, für das Religionsunterrichtsteam Langendorf - Oberdorf

 
 
 
 
 

Information an die Eltern zum Religionsunterricht an der Primarschule Oberdorf


Liebe Eltern und Familien
unserer katholischen Schüler und Schülerinnen

Mit dem Schuljahr 2012 / 2013 wurde ein neues Modell des Religionsunterrichtes an den Primarschulen Langendorf/Oberdorf umgesetzt: Das Zweisäulenmodell ist ein Konzept der Kirchen für die zukünftige religiöse Bildung im Kanton Solothurn während der obligatorischen Schulzeit. Der gesellschaftliche Wandel stellt unsere Kirchen vor neue Herausforderungen. Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Kirche im Kanton Solothurn suchen darum einen zukunftsfähigen Weg, den  Religionsunterricht an der Schule auch auf längere Sicht zu gewährleisten.

WAS IST DIE ERSTE SÄULE?
Der von den Kirchen verantwortete Religionsunterricht an der Volksschule im Kanton Solothurn wird ökumenisch erteilt. Die in der Stundentafel vorgesehene Lektion pro Klasse wird von den Kirchen verantwortet und am Lernort Schule erteilt.

WAS IST DIE ZWEITE SÄULE?
Die konfessionelle Säule wird von der römisch-katholischen Kirche am Lernort Pfarrei  verantwortet, also etwa die Vorbereitung der Erstkommunion, des Versöhnungssakramentes,  oder etwa der Firmung. Für die Schüler/innen der 3.-6. Klasse heisst dies, dass an vier Nachmittagen pro Jahr (während der regulären Schulzeit) jeweils der konfessionelle Unterricht in der Kaplanei stattfindet. Für die Kinder der 1. und 2. Klasse ändert sich in diesem Schuljahr noch nichts zur bisherigen Praxis, der Unterricht ist ja bereits ökumenisch.

Zusammen mit dem Schulhaus-  und Religionslehrerteam freuen wir uns, Ihnen ein zukunftsorientiertes und tragfähiges Konzept zur religiösen Bildung und Erziehung vorzustellen und umzusetzen.
Koordination Religionsunterricht:
vakant

a.i.
Pfarrer A. Rickenmann  
Kath. Pfarramt
Kirchgasse 7
4515 Oberdorf
Tel. 032 622 29 60
Mobil 079 377 86 82
EMail:
a.rickenmann@kath.ch



 
 
 
 
 

Weitere Informationen zur Schule in Oberdorf (SO) finden Sie auf der Homepage der Schule Oberdorf (www.geslor.ch).

 
 
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