Für Ihre persönliche Suche - Pfarrei und Wallfahrtsort Maria Oberdorf

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Leben und Glauben
 


Für Ihre persönliche Suche

 
 


Wenn Farben verblassen, die Sie einst faszinierten …

Wenn im Leben vieles hohl geworden ist …

Wenn Sie der der Geschmack des immer Gleichen ekelt  …

Wenn Sie alte Vorurteile nicht loslassen …

Wenn Sie sich trotz Familie und Arbeit einsam fühlen …

Wenn Sie Altvertrautes aus den Augen verloren haben und neu entdecken möchten …

Wenn Ihre Sehnsucht nach Leben und Glück Sie zu "mehr" anspornt …



 


Oder: Wenn Sie einfach aus Freude am Glauben,  Ihren Glauben vertiefen möchten,  Ihre Beziehung zu Gott und den Menschen neu und lebendiger gestalten möchten …

Dann nehmen Sie sich doch einmal Zeit für einen Wüstentag.

  • Ein Wüstentag ist ein Tag, der nur Ihnen (und dem lieben Gott) gehört. Meistens zieht man sich dazu irgend an einen ruhigen Ort zurück, mit Picknick oder auch nur mit etwas zu Trinken und schenkt sich und seiner Seele einfach einmal einen tag Zeit zum Durchatmen. Viele alltägliche Probleme des Lebens lösen sich so viel einfacher. Dieser Tag kann auch zum Anlass werden, seine (aufgegebene) Suche nach dem Sinn des Lebens und dem Glauben neu zu beleben. Je nach Konstitution und Situation kann man auch wandern oder einfach an einem Ort bleiben, lesen, etwas nachdenken, beten, vielleicht sogar einen längst fälligen Brief schreiben, usw.


 
 
 


Dann stellen Sie sich doch wieder einmal die Frage, was Sie denn eigentlich wirklich glücklich macht im Leben.

  • Gemeint ist dies in ernster Weise und nicht nur einfach so "husch husch". Eine solche Frage sollte in Ihr Inneres dringen und sie zu einem bewussteren Leben führen.


Dann reservieren Sie sich doch etwas Zeit um ein Gebet an DEN zu richten, der Ihnen vielleicht fremd geworden ist, oder den Sie neu entdecken wollen.

  • Gebete gibt es viele, es reicht auch zuerst vielleicht nur eine kurze Anrufung (etwa: "Mein Gott, ich suche dich"); oder ein vorformuliertes Gebet, das Sie (noch) kennen. Gut, ist es auch, aus der Stille einfach mit Gott in den Dialog zu treten. Vielleicht kann Ihnen auch das folgende Gebet helfen: Es ist vom berühmten Theologen und Kirchenschriftsteller Origenes (+254;  Hom. in Gen 15):


 
 


Herr Jesus, leg doch Deine Hände      
auch auf unsere Augen,
damit auch wir gewahr werden
nicht der Dinge, die man sehen kann
sondern jener Dinge, die man nicht sehen kann.
Öffne uns doch jene Augen,
die nicht das Gegenwärtige wahrnehmen,
sondern das Künftige.
Nimm weg die Hülle vom Blick des Herzens,
mit dem man Christus im Geiste sehen kann.
Durch unsern Herrn selbst,
Jesus Christus,
dem die Ehre und die Macht gebührt,
von Ewigkeit zu Ewigkeit .

Amen.



 
 


Dann versuchen Sie, doch einfach uneigennützig wieder einmal schlicht etwas Gutes zu tun:


  • Einen Krankenbesuch machen; ein bewusst gutes Wort für jemanden finden, der (die) nur Kritik gewohnt ist; jemandem beim Einkauf helfen; jemandem sonst behilflich sein; eine Geldspende tätigen, die weh tut; die Wahrheit sagen, die längst gesagt sein sollte; Zeit haben für die Beziehung, die Kinder oder die Familie; jemandem sagen, dass Sie ihn/sie mögen; sich engagieren in der Gemeinde oder in ihrer Pfarrei,  usw., usw.

Dann besuchen Sie doch wieder die Gottesdienste in Ihrer Pfarrei.


  • Nicht nur der Pfarrer freut sich, wenn Sie wieder einmal erscheinen, sondern Sie tun es für sich selbst und weil Sie einer Gemeinschaft angehören wollen, die Sie auch in schwierigen Zeiten in verschiedener Hinsicht unterstützen kann. Der Gottesdienst kann für Sie neu zur Kraftquelle werden, sie erleben Gemeinschaft mit den andern Gläubigen und mit Gott.


 

Dann suchen Sie doch das Gespräch, mit jemandem, dem Sie Vertrauen schenken:

  • zuerst mit einem Menschen, der Sie versteht.

  • mit jemandem, der Sie auf Ihrer Lebenssuche als Mensch geistlich weiterführt.

  • mit Gott (schauen Sie sich dazu die Rubrik "Ein Leben in Gemeinschaft mit Gott" an).


Dann machen Sie doch einmal eine Wallfahrt, zu Fuss, oder wie immer Sie wollen,

…  nach Oberdorf
…  nach Mariastein
…  nach Einsiedeln
…  nach Rom
…  nach  Santiago de Compostella
…  nach Jerusalem ins Heilige Land
…  oder sonst an einen (einsamen) Ort, der Ihnen etwas bedeutet, wo Sie Kraft, Ruhe, inneres
     Licht und neue Orientierung finden.

 
 
 

Die weiteren Rubriken unter "Leben und Glauben" aber auch unter "Wallfahrt" möchten Ihnen helfen, jene Stelle zu finden, wo Sie wieder andocken können, wo Sie wieder, oder neu, oder bewusster Zugang finden zur wunderbaren Glaubenswelt eines christlichen Lebens, das so voller Abenteuer ist und eben gerade nicht die Langweile verstaubter ewiger Gleichheit atmet, wenn man sich nur ehrlich mit dem Glauben auseinandersetzt.

Wir möchten Sie ermutigen, auf den Weg der Pilgerschaft zu gehen, auf eine Reise voller Abenteuer und Begegnungen, die Ihr Leben verändern werden.

Dr. Agnell Rickenmann, Pfarrei Oberdorf

 
 
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